Mit meiner Trauer unterwegs………..

Die Natur unseres Lebens ist Entwicklung, Abschied und Neubeginn. So gehört Trauer, unsere natürliche Reaktion auf Verlust zu unserem menschlichen Gefühlsspektrum wie Freude, Liebe, Angst oder Wut.

Trauer wir sich entwickeln, sie wird sich verändern, sie wird weniger und anders werden, aber der gelegentlich wiederkehrende Schmerz wird uns in vielen Fällen bleiben, wenn auch die Erinnerung an das Schöne, immer mehr im Vordergrund stehen wird.

 

Trauerspaziergänge

Durch die Bewegung des Gehens kommt auch in uns etwas in Bewegung. Vielen Menschen fällt es im Gehen leichter, über ein schweres Thema zu sprechen. Die Natur lädt ein, lenkt ab und ist im Wandel der Jahreszeiten immer wieder neu zu betrachten. Das entspannt, bringt auf andere Gedanken und bietet die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Begleitet werden die Spaziergänge von geschulten Trauerbegleiterinnen.

Nächster Termin: Donnerstag 17. Mai 17.00

Treffpunkt Großensiel (ehemals Cafe Sander)

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Jeden 3. Mittwoch des Monats findet in unseren Räumen ab 9.30 Uhr ein offenes Frühstück statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, in einer netten Runde unsere Ehrenamtlichen und unsere Arbeit kennenzulenen. Jede/r bringt etwas zu essen mit.

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Nähere Auskünfte erhalten Sie im Büro der Hospizhilfe Nordenham.

Ihre Anmeldung nehmen wir unter

Telefon 04731-205004 (Hospizhilfe Nordenham) entgegen.

Die neuen Vorstandsmitglieder Mai 2016

                       

                        Projekt „Hospiz macht Schule“

Unter dem Motto „Hospiz macht Schule“ fand in den Räumen der Hospizhilfe Nordenham ein zweitägiger Workshop statt. Birgitt Heckenberg, hauptamtliche Koordinatorin und Christine Heckmann, 2. Vorsitzende, begrüßten die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Hospizvereinen aus dem Oldenburger Land.

 Hospiz macht Schule hat es sich zum Ziel gesetzt, durch eine Woche Projektunterricht an Grundschulen in erster Linie Kinder mit den Themen   „Tod, Sterben und Trauer“ nicht allein zulassen.  Durch „Hospiz macht Schule“ soll das Thema Tod durch einen offenen Umgang aus der Tabu-Ecke geholt werden. Den Kindern soll vermittelt werden, dass Leben und Sterben miteinander untrennbar verbunden sind.

In dem Workshop werden ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen befähigt, gemeinsam mit den örtlichen Grundschulen eine Projektwoche zur Vorbereitung und Begleitung der Kinder in diesen zentralen Lebenserfahrungen  umzusetzen. In einem geschützten Rahmen sollen die Kinder in der 3. / 4. Klasse die Möglichkeit bekommen, alle Fragen, die sie zu den Themen Abschied nehmen,  Tod,  Sterben und Trauer bewegen, zu stellen und so gut wie möglich beantwor­tet zu bekommen. Durch die Projektwoche gestalten die Kinder die fünf einzelnen Projekttage deshalb anhand ihrer eigenen Fragen, Erfahrungen und Potentiale und bekommen so eine wesentliche Ermächtigung in ihrer kulturellen Bildung zur „richtigen“ Zeit.

Die Eltern der Kinder lernen durch das Projekt, dass es gerade wichtig ist, bei den sensiblen Fragen des Lebens mit den Kindern offen zu sprechen und nichts zu verdrängen. Die Erwachsenen selbst haben oftmals bei dem Thema schwierige Erfahrungen gemacht und wissen vielfach nicht, wie sie Ihre Kinder dabei  wirklich unterstützen können.

Herr Dr. Paul Timmermanns von der Bundes Hospiz Akademie GmbH weckte bei  den Teilnehmer/Innen anschaulich und informativ Freude, dieses Projekt in unserer Region anzubieten.

Die Projektentwicklung wurde 2006/2007 vom Bundesministerium für Familie, Senioren und Jugend gefördert. Die inhaltliche Ausgestaltung wurde unter Mitwirkung von vielen in Bildungskonzepten erfahrenen Pädagogen/Innen sowie Mitgliedern des Deutschen Hospiz- und Palliativverbund e.V. und des Deutschen Kinderhospizverein e. V. vorbereitet. Im Projekt wurden mittlerweile über 300 Ehrenamtliche bundesweit befähigt.

Weitere Infos unter: www.hospizmachtschule.de